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über die Dozenten der Kurse seit 2004 |
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| Udo Lamek, Landau Heilpraktiker |
| Waltraud Langer, Verden a. d. Aller |
| Dr. Almut Lanz, Braunschweig Frau Dr. Almut Lanz aus Braunschweig ist Apothekerin. Als Mitarbeiterin in verschiedenen Apotheken pflegt sie insbesondere die Beratung im Bereich der Selbstmedikation mit pflanzlichen Heilmitteln. Ihr spezielles Interesse an medizin- und pharmaziehistorischen Aspekten führt in späteren Jahren zur intensiven Beschäftigung mit der Arzneimittel- und Therapiegeschichte sowie zur Promotion auf diesem Gebiet. |
| Andrew Lawrence-King, London Harfe
Andrew Lawrence-King, der ausdrucksvolle und virtuose Harfensolist und außerordentlich vielseitige Continuo-Spieler, gilt als einer der weltweit führenden Künstler im Bereich Alte Musik und als rasant aufsteigender Star unter den Barockdirigenten. Seine musikalische Karriere begann er als Hauptchorist an der Kathedrale und Pfarrkirche St. Peter in Port Guernsey. Von dort ging er mit einem Orgelstipendium nach Cambridge und schloß seine Studien am Londoner Early Music Centre ab. Rasch etablierte er sich als Continuo-Spieler in Europas führenden Spezialensembles und gründete 1988 die Continuo-Gruppe Tragicomedia, die er auch mit leitete. Als Harfensolist trat er Jordi Savalls Hesperion XX bei und wurde an der Bremer Akademie für Alte Musik zum Professor für Harfe ernannt. 1994 formierte Andrew Lawrence-King sein eigenes Ensemble, The Harp Consort. 1998 wurde The Harp Consort der Deutsche Schallplattenpreis "Echo Klassik" für die beste CD-Einspielung im Bereich Alte Musik verliehen. Andrew Lawrence-Kings Errungenschaften als Harfenist wurden durch den Erwin-Bodky-Preis der Cambridge Society for Early Music und seine Beiträge zur Aufführung spanischer Barockmusik durch den Noah-Greenberg-Preis ausgezeichnet. Seine Leitung von Händels erster Oper "Almira" gewann 1996 den Preis der Amerikanischen Händel-Gesellschaft. Gegenwärtig teilt Andrew Lawrence-King seine Zeit zwischen weltweiten Solokonzerten und Tourneen mit The Harp Consort sowie Auftritten als Gastdirigent von Orchestern, Chören und Barockopernensembles in ganz Europa und Skandinavien. Seine Konzert-Engagements führen ihn von der New Yorker Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie und dem Sydney Opera House zu der Casals Hall in Tokyo, der Londoner Wigmore Hall und Mailands La Scala. |
| Stefan Legée, Paris Posaune
Stefan Legée absolvierte sein Musikstudium am Konservatorium für Musik und Tanz am Conservatoire Nationale de Région (C.N.R.) in Reims in der Posaunenklasse von Amédé Grivillers. Er setzte seine Ausbildung am Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) in Paris fort, wo ihm 1984 einstimmig ein erster Preis verliehen wurde. 1985 wurde er Titulaire du CA und im gleichen Jahr Trombone Solo de l'Orchestre des Concerts Colonne. 1987 war er Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs „Prager Frühling“. 1990 wurde er zum Professor am Konservatorium von Saint Maur berufen. In dieser Zeit entwickelt Stefan Legée seine Tätigkeit als Kammermusiker, entdeckt seine besondere Vorliebe für die Ensemblemusik und folgt seiner Neigung, neues Repertoire zu entdecken. Zunächst interessiert er sich für zeitgenössische Musik und wirkt in Formationen wie Ars Nova (Philippe Nahon), Erwartung (Bernard Desgraupes) und Sine qua non (Nicolas Brochot). Von 1985 bis 1990 war er Mitglied des Quintetts Magnifica, das in Baltimore (1988) und in Narbonne (1989) mit zwei internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Legées Tatkraft und sein Forschergeist im Hinblick auf Ensembles für alte Musik führen Legée ab dem Jahr 1993 dazu, gemeinsam mit dem Ensemble Hespérion XX und Jordi Savall bei seinen ersten Sacqueboute-Konzerten mitzuwirken. Diese Entdeckung veranlasst ihn, seine Kenntnisse über dieses alte Instrument zu vertiefen und an Fortbildungskursen am Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) in Lyon teilzunehmen (Fortbildungspreis im Jahr 1996). Seitdem nimmt er an zahlreichen Konzerten und Aufnahmen teil, die ihm einen privilegierten Zugang zu einem vielfältigen Spektrum an Repertoire und Interpretationen verschaffen. Er musiziert regelmäßig mit dem Concerto Vocale unter dem Taktstock von René Jacobs, ferner als Mitglied der Ensembles La Fenice (Jean Tubery), Hespérion XXI (Jordi Savall), Europa Galante (Fabio Biondi), Les Sacqueboutiers de Toulouse, Les Arts Florissants (William Christie), des Vokalensembles Arsys (Pierre Cao) und Le concert brisé (William Dongois). Stefan Legée unterrichtet Posaune und Sacqueboute am C.R.R in Saint Maur, und ab dem Unterrichtsjahr 2008/2009 unterrichtet er Sacqueboute am Musikkonservatorium in Genf. |
| Margit Legler, Wien Gestik und Schauspielkunst
MARGIT LEGLER wurde in Wien geboren. Ihre Tanzausbildung umfasst Klassisches Ballett, Graham- und Horton-Technik, Jazztanz, Spanischen Tanz, Barock- und Renaissancetanz. Sie war u.a. Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper. Umfangreiche Mitwirkungen sowohl in zeitgenössischen als auch in barocken Choreographien. Ausbildung als Sängerin, Studium der historischen Schauspielkunst. Lehrauftrag an der Universität für Musik in Wien und am Konservatorium Wien Privatuniversität, Workshops und Vorträge mit Demonstration zur historischen Schauspielkunst in ganz Europa: u.a. in Wien, Innsbruck, Graz, Salzburg, Karlsruhe, Michaelstein im Harz, Weimar, Leipzig, Basel, Utrecht, Krumau (Česky Krumlov), Antwerpen, London, Seitenstetten, Schloß Engers. Inszenierungen (u.a. „Zauberflöte“ in Tokyo, "Dido und Äneas" 2001 an der Weimarer Musikhochschule sowie mit dem eigenen Ensemble "L´AZIONE TEATRALE" gemeinsam mit Reinhold Kubik, hier Stücke von Gluck und Gassmann). Auftritte als Sängerin (z.B. in Liederabenden mit Hammerklavier) und Tänzerin im Geist der barocken Aufführungspraxis. Abgeschlossenes Studium als Logopädin. |
| Christa Leiffheidt, Kaiserslautern Musiktheater
1. u. 2. Staatsexamen Musik, Germanistik, Musik- u. Theaterwissenschaften, Mainz u. Mannheim - zusätzl. Ballett-, Schauspiel- u. Gesangsausbildung - 1993 Diplom Studiengang Musiktheater-Regie, Hamburg - Assistentin v. Hans Neuenfels, Ruth Berghaus, Herbert Wernicke, Götz Friedrich, Renate Ackermann u.v.a. - Arbeit u. a. Nationaltheater Mannheim, Hamburgische Staatsoper, Deutsche Oper Berlin u. a. - 1995-98 Städtebundtheater Hof, 2001-02 Pfalztheater Kaiserslautern - 1997-98 Dozentin Hochschule der Künste, Bremen (Opernschule) - 1999-00 Leiterin Opernschule, Wiesbaden - WS 2000/1 Dozentin stage & musical school, Frankfurt - Jan. 00 künstl. Beirat v. BühnenReif! e.V. - Inszenierungen Schauspiel, Oper, Operette u. eigene Stücke, u. a. 1990 die erste von einer Frau komponierte Oper "La liberazione di Ruggiero dall`isola d`Alcina" von Francesca Caccini (365 Jahre nach der UA) - 03/04 Co-Regie und Dramaturgie "Zauberflöte im Zirkuszelt", Rosenheim - 04; April 2005: Spielleitung der "Zauberflöte im Zirkuszelt", Gastspiel im Circus Krone, München; Inszenierung "Die Hochzeit des Figaro" v. Mozart f. BurgSommerSpiele Tittmoning u. Workshops "Bühnenpräsenz" für Sänger u. Sängerinnen in Darmstadt, Wiesbaden u. a. |
| Christian Leitherer, Weil am Rhein Barocke Klarinetten
Christian Leitherer gehört zu den wenigen europäischen Spezialisten für historisches Klarinettenspiel. Er erhielt seine Ausbildung für Klarinette bei Pierre-Andre Taillard an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel, wo er 1997 sein Diplom erhielt. Weiterhin erlangte er mit seiner Prüfungsarbeit über die frühe Klarinettengeschichte den Magistertitel für Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Erlangen/ Nürnberg. Sein besonderer Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Repertoire und der Spieltechnik der barocken Clarinetten und dem Chalumeau. Diese unterrichtet er regelmässig in Kursen und Seminaren. Christian Leitherer arbeitet in vielen nationalen und internationalen Formationen, wie dem Barockorchester Stuttgart, La Cetra Basel, Akademie für Alte Musik Berlin, dem Fränkischen Kammerorchester Nürnberg, La Banda Augsburg und der Capella Coloniensis. Mit Kammermusikformation wie dem Crescendo Barockensemble Basel, L'arco cantabile, dem Amphion Bläseroktett und dem Basler Clarinettenconsort gastierte er in vielen europäischen Ländern auf den Festivals des Prager Frühling, dem Rheingau Musikfestival, dem Fränkischen Sommer, den Festtagen für Alte Musik in Nürnberg und Stuttgart, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Telemann-Festtagen Magdeburg, den Dresdner Musikfestspielen und den Festivals von York (GB), Bergen(NOR) und Barcelona(ES). Mit dem Bläseroktett Amphion war er 1.Preisträger des renomierten Van Wassenaer Contest in Den Haag 1998, sowie Finalist des Festivals von York 1999. Seine Arbeit ist durch Rundfunk-/ Fernseh- oder CD-Produktionen in verschiedenen Ländern dokumentiert. |
| Karin Leo, Berlin Musiklehrerin |
| Gunar Letzbor, Graz Barockvioline
Gunar Letzbor studierte Komposition, Dirigieren und Violine in Linz, Salzburg und Köln. Die Bekanntschaft mit Nicolaus Harnoncourt und Reinhard Goebel veranlaßte ihn, sich eingehend mit der Interpretation und Spielpraxis Alter Musik auseinanderzusetzen. Er musizierte in den Ensembles Musica Antiqua Köln, Clemencic Consort, La Folia Salzburg, Armonico Tributo Basel und der Wiener Akademie, war in den vier letztgenannten mehrere Jahre erfolgreich als Konzertmeister tätig. Bei zahlreichen Konzertreisen durch Europa, USA und Japan trat und tritt Gunar Letzbor regelmäßig als Solist in Violinkonzerten und Recitals mit großem Erfolg in Erscheinung. Er gründete das Ensemble Ars Antiqua Austria. Mit den sieben Musikern dieses Ensembles versucht er, der klanglichen Vielfalt österreichischen Barockmusik durch Erarbeitung eines spezifisch österreichischen Barockstreicherklanges Ausdruck zu verleihen. Mittlerweile wurden seine CD-Aufnahmen mit den Violinsonaten und den Rosenkranz-Sonaten von Biber, die Einspielungen mit Werken von Schmelzer, Vejvanovsky, Muffat, Weichlein, Aufschnaiter, Mozart, Caldara, Bononcini und Viviani mehrfach ausgezeichnet. Gunar Letzbor ist ein begehrter Lehrer für Barockvioline, unterrichtete unter anderem an der Musikhochschule Lübeck. Als Dozent in Sommerseminaren für Aufführungspraxis bzw. Spielpraxis alter Instrumente gibt er seine Erfahrungen aus seiner Tätigkeit als Ensembleleiter und Solist an junge Musiker weiter. Für seine Interpretation der "Capricci Armonici" von G.B.Viviani bekam er 2002 einen "Cannes Classical Award" verliehen. Besonderes Aufsehen erregte jüngst die Ersteinspielung der Violinsolosonaten von J.J.Vilsmayr. |
| Aglika Genova & Liuben Dimitrov, Klavier
Die aufsehenerregende internationale Konzerttätigkeit des Klavierduos Genova & Dimitrov begann mit dem Gewinn aller renommierten Klavierduo-Wettbewerbe wie dem ARD-Musikwettbewerb München, dem Dranoff Klavierduo-Wettbewerb Miami, dem Tokio Klavierduo-Wettbewerb und dem Bellini-Musikwettbewerb (Italien). Seitdem wurde das Duo von Publikum und Presse in großen Konzertsälen in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika hoch gelobt und gefeiert. Es erhielt Einladungen zu Musikfestivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, dem Musikfestival Gstaad, dem MDR-Musiksommer, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Bebersee-Musikfestival, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Klavierfestival La Roque d'Antheron, dem Al Bustan Musikfestival Beirut, dem Ravello Musikfestival, dem Woodstock Mozart Festival und dem Music Festival of the Hamptons, den WDR-Konzerten Köln, den Sofia Musikwochen, dem Chopin Klavierfestival in Duszniki und dem Gdansk Musikfestival. 2002 traten Genova & Dimitrov bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Salt Lake City, sowie bei der EXPO 2000 in Hannover auf. Unter der Leitung von Eiji Oue, Ari Rasilainen, Hannu Lintu, Emil Tabakov, Alun Francis, Toshiyuki Kamioka, Leos Svarovsky, Robin Gritton und Alexander Rudin spielte das Klavierduo mit den Rundfunkorchestern in München, Hannover, Sofia, Bukarest, sowie dem New World Symphony, dem Pacific Symphony und dem Savannah Symphony, dem NDR-Chor Hamburg, dem Sofia Philharmonic, dem Beijing Symphony, dem Moscow Symphony, der Ukrainischen Nationalphilharmonie, den Kapstadt Philharmonikern, dem Musica Viva Moskau, dem Minsk Orchestra, der Polnischen Kammerphilharmonie. Zu den Saison-Höhepunkten gehören die Auftritte der Künstler bei den SWR-Konzerten "Internationale Pianisten Mainz", bei den Russe Musiktagen, bei der Eröffnung des Paderewski-Klavierwettbewerbs in Polen, mit den Stuttgarter Philharmonikern und dem Nationalrundfunkorchester Sofia. Weiter stehen Konzerttourneen in den USA, Mexiko, Südafrika, Namibia, China, Japan, Italien und Dänemark, sowie auch die Meisterklasse in der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt Kloster Michaelstein im Kalender von Genova & Dimitrov. Ferner ist die Veröffentlichung der neuen CD der Künstler mit dem Münchner Rundfunkorchester, Ltg. Ulf Schirmer geplant, die die Konzerte von Felix Medelssohn-Bartholdy (E-Dur und As-Dur) beinhaltet. 2010 wurden Genova & Dimitrov ausserdem als künstlerische Leiter des Internationalen Dranoff-Klavierduo-Wettbewerbs in Miami berufen. Beim Label cpo liegen inzwischen acht CDs vor, darunter eine Vielzahl von Weltersteinspielungen der Klavierduo-Werke von Schostakowitsch, Johann Christian Bach, Clementi, Vladigerov und Casadesus. Die Einspielungen der Konzerte von Martinu und Schnittke mit der NDR-Radiophilharmonie und Eiji Oue und dem SWR-Rundfunkorchester unter Alun Francis (Milhaud, Poulenc und Casadesus) erhielten hervorragende Rezensionen in der Fachpresse und den internationalen Rundfunkanstalten. Nach „America for Two“ mit Werken von Gershwin, Copland und Bernstein erschien zuletzt die CD „Favourite Flavors“ mit Werken von Ravel. Ferner wirkte das Duo an zahlreichen internationalen Fernseh- und Rundfunkproduktionen mit. Genova & Dimitrov begannen mit fünf Jahren ihren Klavierunterricht und hatten beide im Alter von neun Jahren ihre ersten öffentlichen Solo-Auftritte mit Orchester. Nach der solistischen Ausbildung an der Musikhochschule Sofia bei Prof. Ganev studierten sie an der Musikhochschule Hannover bei deren Mentor Prof. Vladimir Krainev. 2005 waren sie die jüngsten Juroren beim ARD-Musikwettbewerb München und 2008 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Almaty. Heute geben sie weltweit Meisterklassen und leiten seit 2008 die neu eröffnete Klavierduo-Klasse an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2010 gründeten die beiden Pianisten in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Auetal, Grafschaft Schaumburg, die neue Konzertreihe "Junge Musikelite". Den in Bulgarien geborenen Pianisten griechischer Abstammung wurde aufgrund ihrer herausragenden künstlerischen Leistungen von der Bundesregierung die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Heute lebt das Duo bei Hannover, in Miami und in Sofia. |
| Jens Lorenz, Halle/Saale Chorleitung Jens Lorenz, geboren in Leipzig, studierte Dirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof. G. Fredrich sowie Prof. G. Frischmuth.und nahm an mehreren Meisterkursen teil, u.a. bei Helmuth Rilling und Kurt Masur. Er ist Universitätsmusikdirektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, leitet den Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“ und ist Dozent für die Fächer Chor- und Orchesterleitung am Institut für Musik. Mit dem halleschen Universitätschor hat er zahlreiche große Werke wie die „Johannes – Passion“ von J S. Bach, das „Dettinger Te Deum“ von G.F. Händel, die „Lukas – Passion 1728“ von G.P. Telemann, die „Krönungsmesse“ von W.A. Mozart, das „Oratorio de noel“ von C. Saint-Saens, das „Requiem“ von G. Faure und das „Stabat mater“ von A. Dvorak aufgeführt. Dabei arbeitete er mit hervorragenden Orchestern wie der Anhaltischen Philharmonie Dessau, dem Händelfestspielorchester Halle, dem Prager Barockorchester und La folia de Lille (Frankreich) sowie namhaften Solisten zusammen. Innerhalb seines künstlerischen Schaffens richtet sich das besondere Augenmerk auf die Pflege und Aufführung unbekannter Werke mitteldeutscher Komponisten. Der Beschäftigung mit dem Zerbster Hofkapellmeister Johann Friedrich Fasch kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. In den letzten Jahren konnten somit viele weitestgehend unbekannte Kompositionen z.B. von J. F. Fasch, G.P. Telemann, P.H. Erlebach, F.W. Zachow und J.F. Reichardt wieder zum Erklingen gebracht werden. Die a cappella – Chormusik nimmt ebenfalls einen wichtigen Platz in seinem Schaffen ein. So wurden in den vergangenen Jahren mehrere CD’s eingespielt und regelmäßig Konzerte durch mdr figaro und DeutschlandRadio Berlin aufgezeichnet. Beim Internationalen Chorwettbewerb in Verona 2007 erzielte er mit dem Universitätschor Halle die höchste Bewertung sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtitels, im Jahr 2008 bei „Slovakia cantat“ in Bratislava wurde dem Kammerchor das Golddiplom verliehen. Seit dem Jahr 2005 ist Jens Lorenz zusätzlich künstlerischer Leiter des Händel – Festspielchores am Händel – Haus in Halle. Dieser Kammerchor setzt sich aus professionellen Sängern aus dem mitteldeutschen Raum zusammen und sowohl die solistischen wie die chorischen Partien ausführen. In jedem Jahr bringt der Chor gemeinsam mit dem Händelfestspielorchester ein Oratorium von G.F.Händel im Rahmen der Händel – Festspiele zur Aufführung und gastiert damit auch außerhalb von Sachsen – Anhalt. Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit, die ihn durch viele europäischen Länder führte, tritt er regelmäßig als Juror bei Wettbewerben und als Dozent bei Chorleiterkursen in Erscheinung. Die Stadt Zerbst verlieh ihm 1995 den Fasch – Preis. |
| Annehild Lorenz, Halle/Saale Stimmbildung |
| Urte Lucht, Ettenheim Tasteninstrumente Urte Lucht studierte in Hamburg und Zürich, u. a. bei Johann Sonnleitner, und besuchte Meisterkurse bei Gustav Leonhardt, Jos van Immerseel und Herbert Tachezi. Ergänzende Studien in den Bereichen Aufführungspraxis, Ensemblespiel und Basso continuo führten sie zu Jesper B. Christensen an die Schola Cantorum Basilienses. Als Preis-trägerin verschiedener Wettbewerbe im In- und Ausland tritt Urte Lucht sowohl mit dem Hammer-flügel wie auch mit dem Cembalo solistisch auf. Ihr besonderes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik für Cembalo, die sie in zahlreichen Erst- und Uraufführungen (u. a. Josef Tal, Erhan Sanri, Andreas Willscher) interpretierte. Seit 2000 ist Urte Lucht Dozentin an der Internationalen Frühjahrs-akademie für Alte Musik in Stift Geras (Österreich). |
| Eckhard Löhr, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht
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